Angebote für Soldaten und Angehörige

  • Sie oder ihr Angehöriger waren als Soldat im Einsatz und erleben sich als seelisch belastet?
  • Sie haben als Soldat oder Angehöriger den Eindruck, dass sie ihren Partner, ihr Kind oder ihre Eltern nicht mehr verstehen?
  • Sie erleben sich selbst oder ihren Angehörigen nach dem Einsatz als einen anderen, scheinbar fremden Menschen, der sich plötzlich ganz anders verhält, als sie es gewohnt sind?
  • Sie fürchten, dass Ihre Partnerschaft aufgrund eines Auslandseinsatzes stark belastet ist oder zu zerbrechen droht?

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Als Soldat in den Einsatz zu gehen, ist nicht unbedingt leicht. Auch, wenn man sich gut ausgebildet fühlt und sich auf seine Kameraden verlassen kann, weiß man doch nicht wirklich, was auf einen zukommt, welchen Erfahrungen und auch welchen Belastungen man ausgesetzt sein wird. Man hat bestenfalls eine Ahnung davon, was der Einsatz beinhalten könnte – doch erst die Erfahrung vor Ort zeigt, wie man mit der Situation dort wirklich umgehen kann.

Die körperlichen Belastungen kann man bis zu einem gewissen Grad trainieren, die Handlungssicherheit an Waffen und Gerät auch. Aber wie ist es, sich von seinen Angehörigen zu verabschieden und wie geht es diesen mit einem solchen Abschied? Wie geht man mit den im Einsatz gemachten Erfahrungen noch während des Einsatzes um und wie wird es danach sein? Wie ertragen die Angehörigen die Trennung, wie gehen sie damit um? Wie geht man mit belastenden Erfahrungen nach dem Einsatz um, wenn man sich vielleicht gegenseitig unverstanden fühlt oder wenn es für manche Erfahrungen keine Worte zu geben scheint?

Auch die beste Ausbildung schützt nicht umfassend vor seelischen Belastungen – weder vor, noch während oder gar nach dem Einsatz. Und betroffen sind dann nicht nur die heimkehrenden Soldaten selbst, sondern oftmals auch ihre nahen Angehörigen und Freunde. All diese Menschen empfinden in solchen Situationen häufig Gefühle der Hilflosigkeit, der Ohnmacht und des Unverständnisses. Und nicht jeder erkennt, dass er sich in solchen Situationen Unterstützung suchen darf und kann. Es fehlt noch immer, trotz inzwischen deutlich verbesserter institutionalisierter und durch die Bundeswehr selbst angebotener Anlaufstelllen, an Möglichkeiten der Unterstützung – insbesondere für die Angehörigen. Oft mangelt es an Aufklärung für die Angehörigen, manchmal an Gesprächsangeboten für belastete Angehörige und Soldaten und an der Möglichkeit, zeitnah begleitende Unterstützung zu bekommen. Die meisten Therapie- und Beratungsangebote gehen mit langen Wartezeiten einher und stellen so eine zusätzliche Belastung insbesondere für Angehörige dar, die erleben müssen, dass sie ihren Partner, ihr Kind oder ihre Eltern nicht mehr verstehen.

Während meines Studiums der Sozialwissenschaften war einer meiner Studienschwerpunkte die Psychotraumatologie und die Auswirkungen von psychischen Traumata auf andere Personen im nahen Umfeld des Traumatisierten. Zudem war ich selbst als Soldat in Afghanistan im Einsatz und kenne manche dieser aus potentiell traumatischen Situationen heraus entstandenen Belastungen aus eigener Erfahrung. Vor diesem Hintergrund stelle ich meine Erfahrung und professionelle Ausbildung als Coach und Berater gerne und ohne lange Wartezeiten in den Dienst von Soldaten und ihren Angehörigen – sie haben es verdient!

Mein Angebot umfasst insbesondere:

  • Individuelle und Paargespräche
  • Beratung von Angehörigen vor, während und nach dem Einsatz
  • Beratung von Soldaten vor und nach dem Einsatz
  • Unterstützung bei der Suche nach weiteren Hilfs- und Therapieangeboten
  • Aufklärung zum Thema PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung)
  • Anleitung zur Selbsthypnose als Stressbewältigung

u.a.

Hinweis: Ich arbeite als Coach und Berater und darf keine therapeutischen Angebote oder Arbeiten machen. Bei Verdacht auf die Notwendigkeit einer Therapie kann – und wenn Sie es wünschen werde – ich Sie unterstützen, einen geeigneten Therapeuten zu finden.